Redakteur/ Juni 7, 2021/ Politik

P R E S S E M I T T E I L U N G

Bürgermeisterwahl in Spremberg: AfD schickt Michael Hanko ins Rennen

Am zurückliegenden Sonntag nominierten die wahlberechtigten Mitglieder der AfD ihren Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Spremberg, welcher am 26.09.2021 turnusgemäß neu gewählt wird. Einstimmig wurde dabei der 56-jährige Fliesenlegermeister sowie öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk, Michael Hanko, zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Der gebürtige Spremberger ist bereits seit vielen Jahren kommunalpolitisch engagiert. So gehört Michael Hanko seit 2008 dem Ortsbeirat Schwarze Pumpe sowie der Stadtverordnetenversammlung Spremberg an. Seit 2019 ist er darüber hinaus Abgeordneter des Kreistages Spree-Neiße. Bei der Landtagswahl 2019 holte Michael Hanko mit 35,9% der Stimmen das Direktmandat in dem Wahlkreis 42 (Spremberg, Welzow, Döbern-Land und Neuhausen/Spree) und sitzt seitdem für die AfD im brandenburgischen Landtag.

Zu seiner Nominierung sagt Michael Hanko:

„Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Die Entscheidung, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, ist mir gewiss nicht leichtgefallen. Bestärkt in meinem Entschluss hat mich vor allem der große Zuspruch der Bevölkerung in Form der vielen Wählerstimmen, die ich bei der vergangenen Kommunal- und Landtagwahl erhalten habe. Leider musste ich feststellen, dass die Möglichkeiten als Landtagsabgeordneter speziell etwas für die Region zu bewirken, begrenzt sind, vor allem wenn man nicht Teil der Regierungsfraktionen ist und dann noch der AfD angehört, deren Anträge im Landtag kategorisch abgelehnt werden. Als Bürgermeister habe ich dort weit mehr Gestaltungsmöglichkeiten, die ich gerne nutzen möchte, um unsere Stadt voranzubringen. Neben der Stärkung und bürokratischen Entlastung der kleinen und mittelständischen Unternehmen, zu denen auch ich einst zählte, ist es vor allem die Schaffung einer bürgerfreundlichen und lösungsorientierten Verwaltung, die mir am Herzen liegt. Es ist an der Zeit, dass die eingefahrenen Strukturen in der Stadt Spremberg endlich eine andere Sichtweise erfahren, der seit Jahren eingeschliffene Pfad verlassen und neue Wege gegangen werden! Wichtig zu betonen ist mir, dass ich parteiübergreifend mit allen Bürgern und Fraktionen, die ein Interesse an einer sachorientierten Arbeit haben, gemeinsam für ein besseres Spremberg streiten möchte. Als Bürgermeister der Stadt verstehe ich mich nicht nur als Hauptverwaltungsbeamter, sondern vordergründig als Auftraggeber der Bürger. Sie werden im Mittelpunkt meines Handelns stehen und niemand anderes.“