Redakteur/ September 6, 2021/ Politik

Die Lausitzer Rundschau stellt den drei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Spremberg mehrere Fragen rund um die Zukunft der Stadt. In der vergangenen Woche ging es um den Neubau der Schwimmhalle: Wie und in welchem Zeitrahmen sichern Sie den Sprembergern die neue Schwimmhalle, fragte die LR. Beantwortet habe ich die Frage wie folgt:

„Versprechen sollen und können die anderen Kandidaten. Wenn wir uns den Wahlkampf vor 8 Jahren anschauen, ist es schon interessant, was da alles versprochen wurde. Daraus ist aber auch erkennbar, dass ein Bürgermeister die Fäden nicht allein in den Händen hält. Der Zeitrahmen für den Schwimmhallenneubau ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Solange der Standort nicht geklärt ist, geht nichts voran. Deshalb nutzen Sie den Bürgerentscheid am 26. September!

Ist die Standortfrage geklärt, gilt es die Stadtverordneten zu vereinen, um die Eckdaten der Ausstattung und des Ausschreibungsinhaltes festzulegen. Dann muss ein Partner für das ÖPP-Verfahren gesucht werden. Erst dann kann der Bau beginnen, der sich aber bedingt durch den derzeitigen Fachkräftemangel und die Materialknappheit mindestens über zwei Jahre erstrecken wird. Auch die Finanzen sollten nicht aus den Augen verloren werden, die Entwicklung der Steuereinnahmen kann in der derzeitigen Lage niemand vorhersehen.

Diese spielen aber eine große Rolle, vor allem wenn die Bürger sich für den Kochsagrund entscheiden. An diesem Standort sind dann sehr viele Infrastrukturmaßnamen, wie Erschließung, Straßen- und Wegebau, aus dem Haushaltsbudget zu tätigen, die zusätzlich zur Errichtung des reinen Baukörpers nötig wären. Es gibt also viele Faktoren, die eine entscheidende Rolle spielen, sodass ein Zeitrahmen schwer vorher zusagen ist. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Projekt, in der Amtszeit des künftigen Bürgermeisters erfolgt.“

https://www.lr-online.de/…/buergermeisterwahl-spremberg…