Redakteur/ September 25, 2021/ Politik

Die Lausitzer Rundschau stellt den drei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Spremberg mehrere Fragen rund um die Zukunft der Stadt. In der vergangenen Woche ging es darum, was junge Familien nach Spremberg lockt oder hier hält.

Was ist ihr Plan, um die Stadt Spremberg wieder wachsen zu lassen?

„Um die Stadt Spremberg wachsen zu lassen, ist es erst einmal wichtig, die Abwanderung aufzuhalten. Das bedeutet auch, die Müllprobleme auf dem Kollerberg zu unterbinden. Gerade Familien und Ältere fühlen sich in diesem Umfeld nicht wohl und denken über einen Wegzug nach. Regelmäßige Kontrollen und konsequente Ahndung durch das Ordnungsamt sind hier unabdingbar. Ebenso müssen wir darauf achten, dass unsere weichen Standortfaktoren wie Kino, Schwimmbäder und Schwimmhalle sowie die Kultur und Sportvereine die notwendige Unterstützung der Stadt bekommen. Langfristige finanzielle Zusagen würden die Planungssicherheiten erhöhen.

Mit dem Mehrgenerationenspielplatz ist schon ein kleiner Baustein geschafft, der das Angebot gerade für junge Familien erweitert. Daran muss angeknüpft werden. Bei einigen Verwaltungsangelegenheiten gibt es noch sehr großen Nachbesserungsbedarf. Wenn Fachkräfte und Bauwillige, die in die Heimat zurückkommen wollen, in anderen Kommunen besser unterstützt werden, müssen wir hier unbedingt nachbessern. Spremberg hat die Grundvoraussetzungen durch ein gutes Arbeitsplatzangebot im Industriepark und in verschiedenen mittelständischen Unternehmen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, schaffen wir auch einen Anreiz, dass junge Leute bleiben und andere sich in der Nähe ihres Arbeitsplatzes ansiedeln. Ein starker Wirtschaftsstandort Lausitz ist die beste Voraussetzung für eine lebendige und lebenswerte Stadt Spremberg.“

https://www.lr-online.de/lausitz/spremberg/buergermeisterwahl-in-spremberg-so-wollen-die-kandidaten-junge-familien-in-spremberg-halten-59507401.html?fbclid=IwAR05OnH9yO728GwTXliPA9dxP5IU0-hoNRgIYSFMmvb-A3ZHwIuQVhmO6XE