Redakteur/ November 25, 2020/ Politik

Die Stadt Spremberg und große Teile der Stadtverordneten von CDU, SPD, Linke, Grüne, UWG und DNG, möchten auf der Hochkippe Pulsberg und dabei teilweise im Vogelschutzgebiet, Flächen für großräumige Photovoltaikanlagen ausweisen. Die Investoren (mind. fünf an der Zahl) sitzen schon in den Startlöchern. Geplant sind Anlagen von mehreren hundert Hektar. Allein von den ca. 2600 ha auf der Hochkippe, welche zum Vogelschutzgebiet erklärt worden sind, sollen ca. 600 ha als Photovoltaikfläche ausgewiesen werden.

Wir als AfD-Fraktion Spremberg haben uns diesbezüglich die Frage gestellt, inwiefern die Einwohner und die Stadt selbst von diesem Vorhaben profitieren werden, welches nicht nur unsere Umwelt belasten, sondern auch zwangsläufig verschandeln wird. Eine unmittelbare Folge wäre etwa, dass die bis dato ausgewiesenen Wanderwege dann durch eingezäuntes Gebiet führen würden. Hinzu kommt, dass eine Rechtsgrundlage für eine Wertschöpfung fehlt, so dass die Stadt leer ausginge. Steuereinnahmen stehen ebenso in den Sternen. Die zwei bisherigen Photovoltaikanlagen in der Kraftwerksstraße und in der Forster Landstraße haben auf Nachfrage bei der Stadt, noch nicht einen Cent Steuern in die Stadtkasse gespült. Profitieren werden also nur die Verpächter und die Investoren. Der Bürger aber hat eine verschandelte Umwelt sowie höhere Stromkosten durch die EEG-Umlage. Obendrein sind die Entsorgung und das Recycling der Module nach der Laufzeit noch nicht geregelt bzw. möglich.

Deshalb sagen wir NEIN zur Errichtung von Photovoltaikanlagen, solange keine Wertschöpfung für die Stadt Spremberg vereinbart ist!